Musikalische Zeitreise beim BON

17.04.2016 MG                                      HIER mehr Fotos

Jahreskonzert_BON_001Einen Streifzug mit Melodien aus verschiedenen Epochen unternahm das Blasorchester Nidderau bei seinem Jahreskonzert in der restlos ausverkauften Willi – Salzmann – Halle.

Den Anfang machten die Kleinsten von der Bon Jugend, Jahreskonzert_BON_004die sich eine Geschichte aus einer weit entfernten Galaxie ausgedacht hatten, in der Burgfräuleins mit Cabrio- und Motorradfahrern bei Gewitter, Regen und Sonnenschein ein Picknick veranstalteten und dabei auf ein freundliches Alien trafen. Zu jedem dieser Stichpunkte gab es die passende musikalische Untermalung. Mit Begeisterung und Stolz waren die von Ihrer Leiterin Luna Leipold liebevoll motivierten Kinder bei der Sache und bewiesen, dass man um den Nachwuchs beim BON nicht bange zu sein braucht.

Jahreskonzert_BON_003Winfried Luig, der 1. Vorsitzendes des BON, hatte zuvor Besucher und Gäste begrüßt und präsentierte als Moderator der Veranstaltung den Dozenten, Master of Arts und Kulturpreisträger Jürgen K. Groh, der charmant, locker und bestens vorbereitet durch das Programm führte.

Unter dem Oberbegriff „Planeten“ begann mit dem Konzertmarsch „March to Mars“ von Julius Steffaro in einem Arrangement von Johan de Meij der 1. Block. Dirigent Andreas Weil gelang es von Anfang an, sein Blasorchester zu Höchstleistungen zu motivieren. Das Universum bot schon immer Inspiration für Fantasien jeglicher Art. Gedanken an Galaxien, Raumfahrt, Astronauten und Krieg der Sterne beflügelten Musiker und Zuhörer gleichermaßen bei der Jupiter Hymne aus „The Planets“ von Gustav Holst und den „Schmelzenden Riesen“ von Armin Kofler. Nicht fehlen durfte und war zugleich der Höhepunkt vor der Pause die „Star Wars Saga“. Das Meisterwerk von George Lucas ist allein durch die faszinierende Musik von John Williams ein Traumepos, dessen Botschaft von der hellen und der dunklen Seite lebendige Wirklichkeit widerspiegelt. Die mutige Interpretation des BON unter Andreas Weil wusste sowohl bei den romantischen Phasen mit Flötentönen wie auch in den martialischen Klängen beim Marsch zu überzeugen.

Der Deutsch-Iraner Ramin Djawadi hat die Musik zur Serie „Game of Thrones“ geschrieben. Mit diesem Soundtrack begann nach der Pause in einem Arrangement von Frank Bernaerts der 2. Teil. Ihm folgte mit dem „Florentiner Marsch“ von Julius Fucik einer der meist gespielten Märsche der Welt, bevor das BON die Besucher in die 60er Jahre versetzte mit einem Medley aus bekannten Beatles Songs, wie „Penny Lane“, „Yellow Submarine“, „Hey Jude“ und vielen mehr. Dass die Bläser auch zu singen verstehen, bewiesen zuvor 7 Orchestermitglieder, die als „BON Singers“ gekonnt „Let it be“ zum Besten gaben. 

Nach „Centerfold“ von Seth Justman folgte mit „Eighties Flashback“ ein Ausflug in die Musik der 80er Jahre, bevor der Konzertabend mit „Uptown Funk“, einem Song von Bruno Mars, der in den Jahren 2014/15 56 Wochen in den deutschen Charts stand, seinen Abschluss fand. Damit schloss sich der musikalische Kreis vom Mittelalter bis in die heutige Zeit. Riesengroßer Applaus für das Blasorchester Nidderau, das mit dem österreichischen „Radetzkymarsch“ von Johann Strauß als Zugabe die Zuhörer noch einmal mitriss.                     HIER mehr Fotos

Close