Heimatfreunde schunkeln im Dunkeln

13.02.2015 – MG

Kreppelnachmittag_041Stimmungsvoll endete der  56. „Fröhliche, närrische Kaffeenachmittag“ der Heimatfreunde Windecken am Freitag, den 13. Februar 2015 unter dem Motto „Jedem Narr gefällt sei Kapp!“ mit dem traditionellen Abschiedslied „Sierra Madre“, wobei alle Lichter im Museumscafé verloschen und die anwesenden Besucher schunkelnd und singend die auf dem Tisch stehenden Teelichter schwenkten.

Zuvor hatte die 2. Vorsitzende und Moderatorin des Nachmittags, Silvia Hermann, locker und charmant  einen bunten Reigen von Musikstücken, Vorträgen, Witzen und einen Sketch der Nidderbühne präsentiert.  Für die musikalische Begleitung sorgten einmal mehr Rudi Döring am Keyboard, sowie der Enkel von Frau Herrmann, Benedikt Koch mit seiner Trompete.

Bestens gefüllt im karnevalistisch dekorierten Museumscafé freuten sich die zum Teil kostümierten Besucher über die witzigen Vorträge und sangen und schunkelten bei den bekannten Karnevalsliedern wie „Am Rosenmontag bin ich geboren“, „Wer soll das bezahlen?“ und „Kornblumenblau“  begeistert mit.

Evi Diegel erzählte in ihrem Vortrag vom „aalen Hut“, der, für 3,20 Euro im Ausverkauf erstanden,  den Krieg überlebt hatte und irgendwann durch einen neuen ersetzt werden sollte. Die Entsorgung gestaltete sich ebenso schwierig wie lustig, denn das Teil kam immer wieder zu seinem Besitzer zurück, bis dieser am Ende froh war, dass der aale Hut seine Treue bewiesen hatte.

Viel Applaus erhielten auch Silvia Herrmann, die die Vorteile eines Hundes gegenüber einer Frau beschrieb (treu, gehorsam, nie Migräne und braucht vor allem nichts zum Anziehen…)  und ganz besonders Elisabeth Bommer mit ihrer knappen, aber trefflich vorgetragenen Geschichte vom unglücklichen Bub Hans, der sich sehnlichst ein Brüderchen zum Spielen und zum Streiten wünschte.  Die Pointe sei nicht verraten, riss jedoch das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.

Einen Sketch mit 6 Personen führte ausdrucksstark gespielt die Nidderbühne auf. “Double TV“ ist  eine lustige Verwechslungsgeschichte, die in 2 parallel gezeigten Fernsehstudios spielt und für die es reichlich Applaus gab.

Schön wars wieder bei den Heimatfreunden und noch lange verweilten die Gäste auch nach Abschluss der Veranstaltung im Museumscafé, wo es  wieder beste Unterhaltung und leckere Kreppel, Kaffee und Getränke gegeben und wozu auch perfekt das Musikstück gepasst hatte – „nach Hause, nach Hause, nach Hause gehen wir nicht“…

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